Wie viel Sand verträgt das Auge des Wählers?

Veröffentlicht am 10.03.2021 in Kommunalpolitik

Nachdem die SPD Eppertshausen im Wahlkampf das Ziel einer Verbesserung der Kläranlage Eppertshausen mit der Erweiterung um eine 4. Reinigungsstufe erklärt hat, zeigt die  Mehrheitsfraktion bei so einem zukunftsorientierenden Thema kein Interesse. Auch die am Montag stattgefundene Präsentationsrunde der Kolping hat gezeigt, dass es von Seiten der Mehrheitsfraktion offensichtlich kein Interesse an der dauerhaften Einrichtung eines Waldkindergartens gibt, sondern dieser nur als eine Übergangslösung bis zur Fertigstellung eines neuen Kindergartens angesehen wird. Traurig.

Nachdem die SPD Eppertshausen im Wahlkampf das Ziel einer Verbesserung der Kläranlage Eppertshausen mit der Erweiterung um eine 4. Reinigungsstufe erklärt hat, wurde die Verwaltung tätig.

In mehreren Zeitungen wurden die Überwachungswerte (das sind die Werte die an übergeordnete Aufsichtsbehörden gemeldet werden müssen) der Kläranlage Eppertshausen unter der Überschrift „Eppertshäuser Kläranlage hat sehr gute Ablaufwerte“ veröffentlicht.

Die SPD hat nie behauptet, dass die Kläranlage schlecht arbeitet, nur hat die Veröffentlichung aus dem Rathaus nichts mit dem Ansinnen der SPD zu tun. Es ist zu unterscheiden zwischen den Überwachungswerten und der Forderung nach einer 4. Reinigungsstufe zum Schutze unseres Trinkwassers. Die Überwachungswerte beinhalten bisher noch nicht die Stoffe aus Arzneimittelrückständen, die wir nach Einnahmen von Arzneimitteln ausscheiden, Mikroplastik, Kosmetikrückstände, Östrogene und Krankheitserreger. Sobald diese Stoffe vermehrt in den Kreislauf der Natur gelangen, ist es nur noch eine Frage der Zeit, wenn diese in unsere Lebensmittel gelangen. Wir dürfen nicht vergessen, dass Millionen Menschen zunehmend ihr Trinkwasser auch aus Flüssen beziehen.

Dies ist in unserer Region noch nicht der Fall, aber durch Wasserrückhaltungen, hier verursacht durch den Bau von Biberburgen im Ablaufbereich der Kläranlage, wird der Wasserablauf stark gebremst, mit der Folge, dass sich die vorgenannten Stoffe absetzen und dazu führen, dass wir sie in ein paar Jahren in unserem Trinkwasser wiederfinden.

Eine dann erforderlich werdende Reinigung des Trinkwassers würde den Wasserpreis erheblich nach oben korrigieren.

Daher sehen wir es als erforderlich an, jetzt zu handeln und mit einer Erweiterung der Kläranlage mit dem Einbau einer 4. Reinigungsstufe entgegen zu wirken.

Wir sind nicht so vermessen, zu glauben, dass dieses Projekt umgehend umgesetzt werden kann, aber in Kenntnis der Dauer eines solchen Vorhabens vergeht immer viel Zeit in unserem Land. Aber wir sagen auch, man muss es wollen und man muss sich als Gemeindevertretung mit diesem Thema befassen, Fachleute und Vertreter von Abwasserverbänden die in diesem Thema schon Erfahrung haben und die Bürger zu Beratungen und Informationsveranstaltungen einladen.

Lassen Sie sich nicht hinter die Fichte führen und verunsichern mit vermeintlichen Kosten, die durch nichts hinterlegt sind. Es handelt sich meist um unbelegbares Partywissen und dient nur der eigenen Darstellung.

Auch die am Montag stattgefundene Präsentationsrunde der Kolping hat gezeigt, dass es von Seiten der Mehrheitsfraktion offensichtlich kein Interesse an der dauerhaften Einrichtung eines Waldkindergartens gibt, sondern dieser nur als eine Übergangslösung bis zur Fertigstellung eines neuen Kindergartens angesehen wird. Traurig.

Sie können versichert sein, dass die SPD Eppertshausen sehr wohl auch auf die finanzielle Machbarkeit achtet, ohne die Bürgerinnen und Bürger zusätzlich zu belasten. Die SPD steht für wirtschaftliche Solidität.

Ein Wandel des Denkens und den Blick in die Zukunft wird es nur mit der SPD geben, wie der Fraktionsvorsitzende der SPD Eppertshausen, Günter Schmitt erklärte.

 

SPD

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